Ein effektives Zeitmanagement in der Industrie erfordert eine Erfassung und Korrektur von Zeiten mitunter direkt in der Fertigung (z.B. durch den Meister). Auf schwankende Auslastungen können Betriebe durch flexiblen Personaleinsatz einwirken, um insbesondere teure Überstunden zu vermeiden. Gleichzeitig müssen Maschinen und Kapazitäten effizient geplant werden, um Engpässe zu vermeiden.

Wir unterstützen Industrieunternehmen dabei ein effektives Zeitmanagement zu realisieren. Dabei lösen wir beispielsweise folgende Herausforderungen:

  • Ermittlung aller relevanten Lohndaten für die Lohn- und Gehaltsabrechnung inkl. rotierende oder Contischichten in Feiertage unter Berücksichtigung von Zuschlagssätzen
  • Optimierung von Überstunden und Zuschläge durch eine flexible Personaleinsatzplanung. So können schwankende Auslastungen vermieden werden
  • Erfassung und Korrektur von Zeiten, auch direkt in der Fertigung
  • Typische Situationen, wie das Arbeiten ohne Pause, können durch einfache Pausenkorrekturen direkt bearbeitet werden

Handel, Banken und Versicherungen stehen zunehmend unter Druck: ein verstärkter Preiskampf und flexible Öffnungszeiten fordern eine flexible Zeitwirtschaft und Personaleinsatzplanung, ohne dass der erforderliche Kundenservices auf der Strecke bleibt.

Wir unterstützen Sie dabei, wesentliche Herausforderungen zu lösen, z.B.:

  • Handling komplexer Zuschlagsverfahren durch sich ständig ändernde Öffnungszeiten
  • dezentrale Arbeitszeiterfassung
  • Zeiterfassung über verschiedene Filialen
  • Zentrale Datenverwaltung durch web-basierte Lösungen

Als Dienstleister trägt Ihr Kundenservice wesentlich zum Unternehmenserfolg bei. Um eine hohe Servicequalität sicherzustellen, müssen die richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Es gilt also, den Personaleinsatz auch aus Wirtschaftlichkeitsaspekten zu optimieren. Hinzu kommt eine ausgefeilte Verteilung der Beschäftigten auf verschiedene Standorte nach Personalbedarf und unter Berücksichtigung des Mitarbeiterwunschs.

Folgende Prozesse können Sie u.a. steuern:

  • bedarfsorientierte Personaleinsatzplanung
  • Projekt- und Kunden-spezifische Planung von Ressourcen und Kapazitäten
  • Zeitwirtschaftslösungen für individuelle Herausforderungen
  • Web-basierte Lösungen für die Verwaltung und das Personalmanagement verteilter Niederlassungen

Öffentliche Einrichtungen stehen zunehmend unter Kostendruck. Eine effiziente Personal- und Personalkostenplanung wird immer wichtiger. Zudem werden öffentliche Verwaltungen und Institutionen mit neuen Anforderungen belegt. Das betrifft die Zeiterfassung ebenso wie die Lohn- und Gehaltsabrechnung. Auch bei der Umstellung von der Kameralistik zur doppelten Buchführung im Rahmen eines neuen kommunalen Finanzmanagements ergeben sich neue Anforderungen an die Erfassung und Berücksichtigung von Personenkennzahlen.

Wir unterstützen Verwaltungen, Kommunen und Behörden im öffentlichen Dienst mit passgenauen, effizienten Lösungen. Wir berücksichtigen u.a. folgende Anforderungen:

  • TvöD, BAT, Berechnung der Wochenarbeitszeit nach Lebensalter
  • Dienstreiseanträge mit integrierter Reisekostenabrechnung
  • Verwaltungstypische Pausenregelungen, Zuschlags-, Mehrarbeits- und Feiertagsverrechnung
  • Kosten- und Leistungserfassung für NKF
  • Schnittstellen zu allen gängigen Lohn- und Gehaltsprogrammen sowie Rechenzentren (LOGA/P&I, PWS, AKDB, SAP-HR, etc.)

Mehrheit der Fertigungsbetriebe setzt auf vernetzte Softwarelösungen

Der Begriff "Industrie 4.0“ ist das beherrschende Thema im Produktionsbetrieb. Nicht zuletzt durch die diesjährige „Hannover Messe Industrie“ haben die Strategien eine neue Dynamik erfahren. Ein Wandel von ehemals ambitionierten Technologiekonzepten hin zu praxisorientierten und handhabbaren Werkzeugen hat dabei schon heute stattgefunden.

Zunächst war das Ziel, Fehlerkosten in der Produktion zu minimieren. Damit einher ging die Minimierung von Wartungs- und Instandhaltungskosten durch eine falsche Auslastung der Anlagen. Schnell wurde aber auch die Erweiterung der Blickrichtung auf das Monitoring des gesamten Fertigungsprozesses gelenkt. Hierbei stehen primär folgende Ziele allgemein im Fokus der Betrachtung:

  • Korrekte Auswertung der Produktionsdaten
  • Nicht genutzte Potenziale heben – Mehrwerte schöpfen
  • Prozesse nachhaltig verbessern

Moderne Systeme zur Produktionsdatenerfassung liefern aktuelle Informationen und Kennzahlen zu bereits abgeschlossenen oder noch aktuell in Bearbeitung befindlichen Aufträgen. Mit den so gewonnenen Informationen können Regelkreise aufgebaut werden, um die Verbesserung in den relevanten Bereichen der Fertigung voranzutreiben. Stichworte sind: Verkürzung der Durchlaufzeiten, Einhaltung verlässlicher Taktzeiten und Liefertermine, Aktualisierung von Vorgabe- und Rüstzeiten, Kostenkontrolle oder auch generell die belastbare Plankalkulation.

Überraschend sind die Wertschöpfungspotenziale, die durch die dargestellten Maßnahmen erreicht werden. Beträgt doch die damit im Zusammenhang stehende Amortisationsdauer der Investition nach repräsentativen Untersuchungen häufig nicht einmal ein Jahr.

Moderne Systeme zeichnen sich durch einen modularen Aufbau aus, der es unterschiedlich großen Betrieben möglich macht, ein genau abgestimmtes Lösungspaket zu erwerben. Das Spektrum reicht von der autark eingesetzten Projekt- und Auftragsdatenerfassung bis hin zur Integration des Systems in die vorhandene ERP-Infrastruktur mit umfangreichen Möglichkeiten des Datenaustauschs.

Die Digitalisierung der Produktion birgt natürlich auch Herausforderungen für die Arbeitnehmer. Umfassende Konzepte berücksichtigen dies durch die Abbildung individueller, bedarfsgerechter und damit motivationsfördernder Arbeitszeiten und eine allumfassende Einbindung in Informationsprozesse.

Top